Die ersten weiß-braunen Gürtel in der Vereinsgeschichte!

    Junge Jiu-Jitsu Kämpfer des Pol.-TuS Linnich bestehen Prüfung

    Linnich. In der Kampfsportabteilung des größten Sportvereins im Stadtgebiet Linnich gab es vor kurzem eine Besonderheit. Beim Polizei Turn- und Sportverein Linnich 1906 e.V. (kurz Pol.-TuS Linnich genannt) wurden vier Jugendliche auf ihren Leistungsstand geprüft.

    Das Ergebnis konnte sich wahrlich sehen lassen: Robin Greschus, Marius Rodrigo, Max Jennes und Nick Reuter hatten die letzte Gürtelprüfung im Kinder- und Jugendbereich bestanden.Hinten: Frank Berger, Nadine Müller, Christian Schmutzer und Victoria Johnen    Vorne: Nick Reuter, Robin Greschus, Max Jennes und Marius Rodrigo

    Dies ist etwas ganz besonderes, da in der über 30jährigen Geschichte der Jiu-Jitsu-Abteilung noch nie die Prüfung zum 1. Mon-Gurt abgenommen wurde.

    Seit dem 03. Mai 2002 können auch Kinder die alte japanische Kampfkunst beim Pol.-TuS erlernen. Dies wurde damals auf Initiative von Markus Teeuwen, Martina Gutberlet und Markus Greschus ermöglicht. Die beiden

    letztgenannten haben über ein Jahrzehnt das Kindertraining geleitet und Vorstandsämter in der Abteilung bekleidet. Dafür sei ihnen noch mal herzlich gedankt!

    Mittlerweile ist die Trainerriege bei den Kindern ausgetauscht und Nadine Müller, Christian Schmutzer, Marco Mock und Hendrik Hoffmann haben diese Aufgabe übernommen.

    Nadine Müller als Leiterin der Kindergruppen ist sogar schon ein Eigengewächs des Vereins, denn sie hat selber mit 8 Jahren zu den ersten Kindern in der Abteilung gehört und ist geblieben. Sie hat allerdings nicht die Prüfung zum 1. Mon abgelegt, da Nadine Müller vorher schon zu den Erwachsenen wechselte.

    Auch ihr ist es zu verdanken, dass seit über einem Jahr noch eine weitere Trainingsgruppe eingeführt wurde, nämlich ein Kampfsportkindergarten, wo bereits 4jährige spielerisch an den Sport herangeführt werden. Somit findet man jetzt im Alter von 4 Jahren bis 80 Jahren eine passende Trainingsgruppe für die Selbstverteidigung. Wobei Jiu-Jitsu kein Wettkampfsport ist und es sich bei den Mitgliedern um lockere gemischte Freizeitsportler handelt, die nicht mit Gewalt ihre Energie loswerden wollen. Es ist eine Mischung aus Fitness mit dem nützlichen Nebeneffekt der Selbstverteidigung, was auch gerne Frauen wahrnehmen können.

    Die stolzen Besitzer der neuen Gürtel sind nun auch schon fast 10 Jahre dabei und haben mehrere Trainingsgruppen durchlaufen. Mittlerweile trainieren sie unter dem langjährigen Abteilungsleiter Frank Berger in der Jugendgruppe am Donnerstag. Frank Berger ist sich aber sicher, dass die vier jungen Budoka den ersten Erwachsenengurt ohne Probleme meistern werden, da ihr Kenntnisstand bereits jetzt schon viel größer ist, als der Gelbgurt es verlangt.

    Interessierte an dieser Sportart können Kontakt mit dem Abteilungsleiter aufnehmen.

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